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Datenblatt
│ 01 2002-09 │
02 2010-12
Chronik des Schwazer Silberwaldes und seiner Projekte 2009

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21. Dez 09 Wintersonnwendfeier
19:00 - 19:20 Alphorn gegen
Johanneshorn: Ouvertüre Wintersonnwendfeier: Der Dialog der
Hörner bringt nochmals Leben ins alte Sonnenjahr.
19:20 - 19:45 Großes Feuerrad: Drei
Feuerräder treiben die Nacht in das Licht hinein
19:45 - 20:00 Tanz der Glockenfrau:
Die Glockenfrau tanzt um die gegossene Silberwaldglocke und
weckt ihren ersten Klang; ELRONS Stern beginnt zu
strahlen. (Ausdruckstanz)
20:00 - 20:15 Taufe der
Silberwaldglocke: Die gegossene Silberwaldglocke erhebt sich
unter ELRONS Stern aus dem Schoß der Erde.
20:15 - 20:30 Light and Night:
ELRONS Stern und seine Brüder strahlen über den Silberwald und
der jungfräulichen Silberwaldglocke. (Laser- Kristall Show)
20:30 - 20:45 Die Sonnentrommel:
Die Sonnentrommel, ein Alphorn und andere Instrumente begleiten
die ersten Töne der Silberwaldglocke.
20:45 - 20:55 Die Silberwaldglocke
wird zur Simon-Juda-Waldkapelle getragen.
20:55 - 21:10 Obertongesang -
Maultrommelspiel: Jens Mügge aus Berlin begleitet mit seinem
Obertongesang und Maultrommelspiel das Erheben der
Silberwaldglocke in den Baumturm neben der
Simon-Juda-Waldkapelle.
21:10 - 21:25 JamSession: Alle
Musiker und Sänger spielen ohne ein Proben eine JamSession.
Eintritt frei
Woodroots Freunde sind herzlich
willkommen!
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25.
Nov 09
"Reptilienland wurde erfolgreich gestartet."
Das Anlegen eines
artgerechten Steingartens für Smaragdeidechsen (Lacerta
viridis) ist wahrlich keine leichte Sache. Im Silberwald
soll die in Tirol fast ausgestorbene Smaragdeidechse
nachgezüchtet werden. Natürlich benötigt es einen stark
beschienenen Sonnenhang, das Verhältnis und die Proportionen von
Steinanlagen zu Gras- und Strauchbepflanzung ist für ein
örtliches Bleiben und Fortpflanzen dieser Art sehr entscheidend.
Im silberwald gibt es dafür bzw. werden die Voraussetzungen
geschaffen. Zugleich bekommt die Steinlage die Form eines
Adlers, der linke Flügel ist nahezu fertig. Der Adler ist ein
Kunstwerk der Biennale SUATES Kunst 0910.
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22.
Aug 09
"Elfenkristalle
im Schwazer Silberwald"
Im Rahmen der Biennale SUATES Kunst 0910 entsteht das
Kristallprojekt "Elfenland - Kristallwald. Nature exoart artist
Barabbas-Yuha-Eley beginnt nach einem intensiven Feldversuch das
Kristallprojekt "Kristallwald" umzusetzen. Barabbas-Yuha-Eley
positioniert in sensibler Art und Weise viele verschiedene
nanobeschichtete (schmutzabweisende) Kristalle der Firma
SWAROVSKI im Wald, so dass die Kristalle auf dem ersten Blick
nicht wahrnehmbar sind, aber sobald die Sonne scheint, strahlt
der eine oder andere wie ein bunter Stern bei Tag. Die Elfen
sind die einzigen Wesen, die Sterne bei Tag leuchten lassen
können. Kommen Sie in den Silberwald und erkunden und erleben
Sie das Kristallwunder der Elfen des Silberwaldes. Achtung! Die
Sonne muss scheinen.
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06.
Aug 09
"Kinderurlaub im Pflanzgarten-Silberwald"
Vier Wochen machen Kinder im Pflanzgarten (beim
Waldkindergarten) Urlaub von den Eltern. Eine Kinderbetreuung
während der Zeit der geschlossenen Kindergärten. Eltern werden
so entlastet.
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25.
Juli 09
"Feuerwehr Jugendlager
im Schwazer Silberwald - Pflanzgarten"
Jungfeuerwehr-"Männer" aus Mindelheim, Tramin und Schwaz sichern
gerade eine Bombe (Bild). Das dreitägige Wochenendlager mit viel
Spiel und Ausbildung machten allen enorm Spaß. Auch starker
Regen konnte das nicht verhindern.
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08.
Juli 09
"Baum des Lebens"
Die Hauptschullasse 4a gedenkt mit dem Setzen einer Sommerlinde
der vor einem Jahr tödlich verunglückten Jugendlichen in Stans.
Mit mehr als 20 Landartskulpturen setzten die Jugendlichen mit
ihren Lehrerinnen Evi Luchner (geb.), Claudia Basic und Nature
exoart artist Brabbas-Yuha-Eley die Themen Tod und Hoffnung um.
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08.
Juli 09
Vorankündigung:
Innsbrucker
Tanztheater "hito" im Schwazer Silberwald
Am 19. Juli 09 in
der Arena des Schwazer Silberwaldes ::: 21 - 22 Uhr
Eintritt Euro 7, für Studenten Euro 5
hito - ein
3-geschichten tanz
Im Spiegel von Landschaft erzählt Hito mittels Bilder, Musik und
Tanz drei Phasen einen Frauenlebens. Inspiriert von Sagen aus
dem Tiroler Lebensraum steht dabei die Frage nach Berglandschaft
als Lebensraum und die Beziehung Frau-Berg im Mittelpunkt.
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22.
Juni 09
"Altes Tiroler Mandala im Silberwald"
Die Mäusegruppe des Tannenbergkindergarten der Stadt Schwaz
pflegt seit Jahren im dunklen, mystischen Teil des Silberwaldes
ein Mandala aus den Materialien der nahen Umgebung.
Tannenzapfen, Steine, Blätter, Moos, trockene Äste etc.
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21.
Juni
09
"Woodroot Festival im Schwazer Silberewald abgesagt"
Starker, anhaltender Regen, ein
ebensolcher Wind und ein Temperatursturz am FR 19.06. zwang zur
Absage unseres Festivals. Lange anhaltender, starker Regen im
Wald hat wesentlich größere Folgen als solch einer in der Stadt
oder auf dem offenen Land.
Der Wald speichert problemlos
und schnell einen normalen Regen, aber dauert ein solcher zu
lange, sind andauernde Nässe, hohe Luftfeuchte und im
schlimmsten Fall hervortretende Bäche, wie unmittelbar vor dem
Festival, die Folgen. Die Veranstaltung gilt als regengeschützt,
aber nicht
für extreme Verhältnisse. Auch geht bei Regen niemand in den
Wald zu einem Konzert, außer der sogenannte "harte Kern". Dass
daraus folgend unsere Musiker vor 50 Besuchern spielen wurden
und dass Korrosionsgefahr für die elektronischen Anlagen und
Instrumente bestand zwang letztlich zur Absage.
Den daraus entstehenden Verlust von
10- bis 15.000 Euro konnte niemand verantworten. Für
die Absage des Festes möchte sich das Woodroot-Team bei all den
Fans und den Musikern entschuldigen.
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16.
Mai 09n
"Ein
Silberwald Generationenauftrag"
Die Schwazer Brauchtumsgruppen D'Alpler und Almrausch Sölleite
sowie Vertreter des Tiroler Landestrachtenverbandes setzten zu
100 Jahre Landesverband (2008) und zum Gedenkjahr 1809 - 2009
eine Baumtrinität bestehend aus einer Eiche, einer Winter- und
einer Sommerlinde. Die nachfolgenden Generationen der beiden
Vereine haben den Silberwald-Auftrag, aus den Linden nach
uralter Tradition und Arborarchitektur Tanzlinden zu ziehen.
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12.
Mai
09
"Biennale - Der Heimkehrer 1809"
Bernhard Hell, Künstler der Biennale SUATES Kunst 09, hat seinen
Auftrag, eine Holzskulptur, fertig gestellt. In der Werkstätte
wird sie noch imprägniert und dann kommt sie in den Schwazer
Silberwald.
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06.
Mai
09 "Tirol hat so etwas
noch nicht gesehen"
Der erste Teil der Biennale
SUATES Kunst 0910 "Politische Kunst über die Jahre 1809 - 2009",
Tirols erste Kunstbiennale, ist am 06.Juni im Schwazer
Silberwald gestartet. Die ersten Werke von Bernhard Hell "Der
Heimkehrer (Foto Holzskulptur) und von Bernd Pirker die
Landart-Installation "Wir waren Verlierer" können auf dem Weg
zur Simon-Juda-Kapelle besichtigt werden. Die Arbeitperformance
von Nature exoart artist Barabbas-Yuha-Eley vermittelt den
Silberwaldbesuchern wie eine 2,5 m Holzplastik, "Der Tiroler
1809 - 2009", entsteht. Die Biennale ist ein Projekt des
Schwazer Silbersommers.
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29. April 09
"Der Schrei" ein Kunstwerk entsteht
Walter Mairs "Der Schrei" für die Biennale SUATES Kunst 09 ist
im Werden. Die 4 Meter hohe, 3 Meter lange und eine Tonne
schwere Skulptur ragt über seine Werkstätte hinaus und ist in
der Finalisierung. Mairs Werk sorgt jetzt schon für Aufsehen in
der Region. besonders in Schwaz. Traditionalisten und
Reaktionäre des Freiheitsmythos 1809 sind sehr irritiert. Das
Ziel der Biennale, den verklärten und veröffentlichten Tiroler
Freiheitsmythos aus Sicht der Skulpturkunst zu hinterfragen,
beginnt virulent die Gemüter zu bewegen.
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29. April
09
Der Steinbogen-Workshop war eine lustige Sache
Mischa Engle, der bekannte Landartkünstler aus Innsbruck, weckte
mit seiner Fachkenntnis im Steinbogenbau ein reges Interesse
unter den Teilnehmern. Das kreative Arbeiten und letztlich
gelungene Werke erzeugten eine Wundern und Gefühle der
Zufriedenheit in den Herzen der Teilnehmer. Zurück blieben im
Wald Monumente der Vergänglichkeit, aber auch ein Staunen nicht
weniger Besucher des Silberwaldes.
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28. April 09
Der Chorbaum des
Musikkollegium Schwaz ist gesetzt
Das Musikkollegium Schwaz unter der Leitung von Prof. Walter
Knapp und sein Chor pflanzten im Schwazer Silberwald einen
Chorbaum. Das Kollegium schließt damit an eine alte Tradition
des deutschsprachigen Raums an. Die Chormitglieder gruben ihren
Baum eigenhändig ein und anschließend sangen sie das Lied "Am
Brunnen vor dem Tore". Es fehlte auch nicht der Umtrunk nachher
im Cafe Central.
(Foto Prof. Walter Knapp während seines
"Baumtanzes")
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28. April
09 Kräuterwanderung im
Silberwald ein großer Erfolg
Unter der fachkundigen Führung von Birgit Sponring und ihrer
Kollegin erfuhren 17 an Kräutern interessierte Frauen das
Erlebnis Krautland Silberwald. Rund um die Kräuter gab es viele
Themen wie z.B. Heilkräuter, Kräuterkuchen und -getränke sowie
Kräutersalze und -gewürze etc. zu besprechen und Erfahrungen
auszutauschen. Auch ein geselliges Zusammensitzen nach der
Führung, bei richtigem Krautwetter, sorgte für eine fröhliche
und lockere Stimmung.
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25. April
09
Das Kinder-Familienfest im Pflanzgarten war ein großer Erfolg
Freunden und Familien des Eltern Kind Zentrum Schwaz
besuchten das Kinderfamilienfest im Waldkindergarten. Bei
herrlichem Wetter war der Parkplatz übervoll und mehr als 400
Besucher und Teilnehmer freuten sich an Spiel, Spaß und an der
Atmosphäre des Waldes.
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15. April
09
Die Säulen der Kultur sind gesetzt
Die Firma Erdbewegungen Hubert Ledermair Schwaz versetzt
im Schwazer Silberwald die Vier Säulen der Kultur für die
Biennale SUATES Kunst 09. Die Holzsäulen gibt es einen
Acrylfarben-Anstrich. An Säulen werden in den kommenden
Biennalen Objekte der Skulpturkunst ausgestellt. Die Säulen der
Kunst stehen rechts des Weges hinauf zur Waldkapelle. Der
Stadtgemeinde Schwaz sei für die Übernahme der Kosten gedank
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21. Sept
"Der Schrei ist reisefertig"
Die 3-Tonnen Skulptur "Der Schrei" von Walter Mair wurde für den
Silberwald reisefertig
gemacht. Sie ist das
Primärkunstwerk des ersten Teils der Biennale SUATES Kunst 0910.
Am DO 24. Sept erfolg der Transport mit Hubbagger und
Speziallader in den Silberwald, wo dann ein Schwerlastenkran die
Skulptur auf eine Anhöhe zwischen Bäumen auf ein vorbereitetes
Fundament in den Wald versetzt. Wer diesen für Schwaz einmaligen
Kunst-Transport erleben will, der kann seinen Ab- und
Antransport ab 8 Uhr vom Schlinglberg 3 in den Silberwald
miterleben.
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25. Aug 09
"Die
Vögel und das Ei"
Die Biennalekünstler Joe und Lydia Schwaninger aus Wattens
fertigten im Rahmen der Biennale SUATES Kunst 0910
Weidenkunstwerke an. Hier neben dem Mondweiher ist die Trinität
"Die Vögel und das Ei" zu sehen. Joe und Lydia gelingt es mit
ihren Weidenskulpturen immer wieder weit über das Kunsthandwerk
hinaus ihren Werken Tiefe und Rätselhaftigkeit zu geben. (Barabbas-Yuha-Eley)
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08.
Aug
09
"Die Jenbacher Kinderfreunde im Silberwald"
Es war eine interessante Führung durch den Schwazer Silberwald
unter den Titel "Mystik und Magie der Natur". Gespannt und mit
viel Ausdauer (3 Stunden) lauschten die "Jenbacher" den
Ausführungen von Armin Wechselberger. Zugänge zur Natur wurden
unter dem Satz der Erkenntnis "-der Wald im Kopf ist ein ganz
anderer, als der in dem man geht-" geöffnet, an die sonst
niemand denkt.
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27. Juli
09
"Arbeiten am Eingang zum Silberwald - Pflanzgarten"
Said und Andreas, beide voll durchtrainiert, gestalten mit ihrer
Arbeit den Eingang zum Naherholungsgebiet neu. Sie setzen eine
kurze Birkenallee, legen eine Farnwiese an und trotzen dabei der
enormen Hitze.
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21. Juli
"Innsbrucker Tanztheater "Hito" im Schwazer Silberwald"
Am 19. Juli fand im Silberwald eine Premiere statt. Immer mehr
zeigt sich die Waldarena des Schwazer Silberwaldes als Bühne der
Kultur der anderen Art. In der Nacht zum 22. Juli erlebte ein
interessiertes Publikum unter einem sternenklaren Himmel und dem
hellen Band der Milchstraße von "Hito" modernen Tanz mit Musik
und Lesung mitten im Wald. Inszeniert und unter der Regie von
Verena Finkenstedt tanzten Tina Salzgeber, Julia Brugger und
Sylvia Hödl nach 3 Tiroler Sagengeschichten.
Im Spiegel von Landschaft erzählt Hito mittels Bilder, Musik und
Tanz drei Phasen eines Frauenlebens. Inspiriert von Sagen aus
dem Tiroler Lebensraum steht dabei die
Frage nach Berglandschaft als Lebensraum und die Beziehung
Frau-Berg im Mittelpunkt.
Die Aufführungen von Hito
verlagern sich als "künstlerischer Bergaufstieg" kontinuierlich
vom urbanen Bereich immer mehr in den ländlichen Raum. Auf diese
Weise wird zeitgenössischer Tanz in neue, ländliche Kontexte
getragen und dabei mit der Wechselwirkung
Aufführungsort-Mitwirkende experimentiert.
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11. Juli 09
"10 Jahre Eiblschrofenfest"
Am Sportplatz des Silberwald - Pflanzgarten fand das Fest "10
Jahre Eiblschrofen-Felssturz mit mehr als 500 Besuchern satt.
Der Sturz des Eiblschrofen ermöglichte erst das Entstehen des
Schwazer Silberwaldes. Armin Winkler spielt die Klarinette.
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09. Juli
09 "Eine belgische Schule besucht den Silberwald"
Die Broederschool aus Stekene in Belgien mit ca. 120 Schülern
und Lehrern ist vom Silberwald begeistert.
www.broederschool.be
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07.
Juli 09
"Die DVD vom Fest der Kulturen und Religionen ist
fertig."
Harald Hintner, Pressebilder und Videoart in Schwaz, ist es
wieder gelungen, eine wunderbare DVD einer großen
Kulturveranstaltung anzufertigen. Mehrere Stunden Video mit
Tanz, Musik, Diskussionen, Theologisches und Gesellschaftliches
vermitteln die Faszination dieses Festes. Die DVD ist unter
h.hintner@mac.com zu Euro
15,-- bestellbar. Viel Vergnügen wünschen Euch die Veranstalter.
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29.
Juni 09
"Baggerarbeiten am Parkplatz Silberwald"
Der Parkplatz Silberwald-Pflanzgarten wird neu gestaltet. Eine
Farnwiese mir einer Birkenallee begleiten den Besucher am
Eingang. Die Wurzel einer großen Fichte ist herausgearbeitet und
stellt ein Kunstwerk der Natur dar. Eine Alte Mauer aus der Zeit
des Silberbergbaus im Mittelalter wird restauriert.
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07.
Juni
09 "Erstmals in Schwaz Kultur und Religion in einem
Fest"
Der
Pflanzgarten-Silberwald erlebte am 07. Juni einen kulturellen
Höhepunkt. Das Fest der Kulturen und Religionen mit seinen mehr
als 500 Besuchern aus allen Regionen Tirols begeisterte seine
Gäste. Türkische- und Alevitische Folklore, Chor und
Brauchtumsgruppe sowie ein begeisternder Auftritt der Jugend von
Yunit Jugendzentrum Schwaz sorgten für kulturelle Vielfalt, aber
auch für Traditionelles und Popiges wie Breaktanz, Hip-Hop etc..
Das große Experiment "Zelt der Offenen Tür" in der Jurte der
Pfarre St. Barbara, ist erfolgreich gelungen. In der voll
besetzten Jurte stellten Christen, Muslime, Aleviten und
Bahá'í ihre Religion vor. Es mangelte nicht an kritischen Fragen
und anregenden Dialogen.
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26. 09 April
Silverdrumers im Silberwald
Die Silverdrumers begannen am Sonntag um 15 Uhr mit dem
Training in der Arena des Silberwaldes. Eine etwas kühlere
Temperatur hatte keine Chance gegen groovige Rhythmen aus dem
Herz des Walds. Die Gruppe fand bald zu ihrem Rhythmus und ist
bald gerüstet für neue Performaces.
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25. 09 April
Kräuterfrauen im Silberwald
Die Kräuterfrauen des Silberwaldes bereiten sich für die
Kräuterführung um Dienstag 09:00 Uhr vor. Auch setzten sie eine
Menge neue Kräuter und reicher so das Kräuterland des
Silberwalds mit Schätzen der Natur an.
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22. 09 April
Lunas Ranch Pferdeshow und KAR TEJON bei Woodroot Festival 2009
Für den 1. Veranstaltungstag am 19. Juni
"Arabisch-orientalischer Musik und der Auftritt von
Araberpferden" konnte die Pferdeshow ARABICA der
bekannten Lunas Ranch Stans gewonnen werden Für einen weiterer
Höhepunkt sorgt die Präsentation des unübertroffenen
Araberzuchthengstes KAR TEJON von Marian
Mertzlufft-Schranz.
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20. 09 April
Erste Lieferung für Silberwald Reptilienland
Das Projekt "Silberwald Reptilienland" zur Zucht der
Smaragdeidechse verzeichnet Fortschritte. Alfred Rangger
organisierte eine Lieferung Bruchsteine zur Anlagengestaltung.
Die Lieferung übernahm die Firma Erdbewegungen Hubert Ledermair
Schwaz und das Tiefbauunternehmen STRABAG sponserte die Steine.
Der Silberwald dankt herzlich für die Unterstützung und die
erste in der Anlage geborne Echse bekommt den Namen "Ali".
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08. 09 April
Die
Bundesforste fertigen Holzbänke an
Die Österreichische Bundesforste, der Eigentümer des
Schwazer Silberwaldes, fertigen Holzbänke für den Silberwald an.
Walter Mair teilt hier einen Holzstamm. Die Teilung ergibt zwei
Holzbänke.
● 26. März
09 :::
Abordnung bei BGM Dr. Hans Lintner
Eine Abordnung des Festes der Kulturen und Religionen
stellt dem Bürgermeister der Stadt Schwaz Dr. Hans Lintner das
Fest vor. Dieses Fest findet am 07. Juni 09
im Silberwald-Pflanzgarten statt. Im Bild von Rechts Armin
Wechselberger, Pfarrer Rudolf Theurl, Imam
Mustafa Toygar, BGM Dr. Hans Lintner, Pfarrer Martin Müller und
des Imams Dolmetscher. (Bild von Christian Graber, Chronist)
● 21. März
09 :::
In
der "Biennale SUATES Kunst 09" transformiert Barabbas-Yuha-Eley
die Schizophrenie
Nature exoart artist Barabbas-Yuha-Eley zerlegt die schizophrene
Perspektive, ihre Verkrümmungen und Verwachsungen des Landes
Tirol auf seinen Freiheitskampf 1809 in den Begriffen Spaltung,
Verdrehung und einen "Buckel" anhand einer Holzskulptur 2 m / 1
m. (Bild: Modell 25 cm)
● 20. März
09 :::
Der
"Biennale SUATES Kunst 09" Künstler Walter Mair weckt das Land
auf
Walter Mair kennt keinen Kompromiss, wenn es um die Wahrheit
geht. Mit seiner Betonskulptur "Der Schrei 1809" zeigt er den
Tiroler Freiheitskämpfer von 1809 nicht als Projektion der
veröffentlichten Darstellung unseres Landes, sondern Elend und
Missbrauch im Krieg der Helden. (Bild: Entwurf Walter Mair zu
Politischer Kunst Biennale SUATES Kunst 09 Schwazer Silberwald)
● 10.
März
09 :::
Silberwald Biennale SUATES Kunst 09 - Politische Kunst
vom 06. Mai bis 31. Oktober
Thema: “Kritik des Reinen Lachens 1809 - 2009”
Politische Kunst über die Tiroler Jahre 1809 bis 2009; von den
Freiheitskämpfen bis zur Gegenwart.
Vorankündigung: In der Ersten Biennale-Präsentation setzen die
vier Schwazer Skulpturenkünstler Walter Mair, Bernd Pirker,
Barabbas-Yuha-Eley und Bernhard Hell entlang der Kunstmeile an
den „Säulen der Kultur“ Gedanken zum Thema um. Im Laufe der
Biennale präsentieren mehrere Künstler ihre Werke. (Bild: Grafik
von Bernhard Hell "Heimkehr des Siegers")
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23. Jänner 09 ::: Der Winter ist vorüber
Liest sich irgendwie verrückt - oder? Aber schon jetzt geht im
Silberwald der Winter zu Ende. Es liegt noch Schnee und der
Boden ist gefroren, aber Pflanzen und Tiere wachen eben aus dem
Winterschlaf auf. Der Übergang ist fließend, aber er hat
begonnen. Für uns Menschen ist der Winter erst zu Ende, wenn der
Schnee weg ist und es warm wird. Die Natur misst da ganz anders.
(Bild: Energiepyramide von Barabbas-Yuha-Eley Nature exoart
artist)
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24. Jänner 09 ::: Exkursion der UNI Innsbruck
Die
Universität Innsbruck hat Arbeiten am Spezial-forschungsbereich
HiMAT begonnen, der sich aus der Perspektive von 14 natur- und
geisteswissenschaftlichen Fächern mit der Geschichte des
Bergbaus in Tirol und seinen angrenzenden Gebieten befasst.
Eines dieser Fächer, die Volkskunde (Europäische Ethnologie),
untersucht die gesellschaftliche Wahrnehmung der Felsstürze am
Eiblschrofen sowie deren Vorgeschichte und Nachwirkungen. Auf
der Grundlage der bisherigen Forschungen besuchten Mag. Margret
Haider und Mag. Reinhard Bodner in einer Exkursion mit ca. 20
Studierende des Fachs und einige Mitarbeiter des
Spezialforschungsbereichs den Schwazer Silberwald.
Chronik des Schwazer Silberwaldes 2008
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04. Dez 08 ::: NEU
Walter Mair's OBERON im Schwazer Silberwald.
Im Beisein von Silberwald- und
Kunstfreunden wurde von Kulturrätin der Stadt Schwaz Mag. Birgit
Oberhollenzer-Praschberger die Holz-Metallplastik OBERON von
Walter Mair enthüllt und dem Silberwald
als
Jahresabschluss eines erfolgreichen Kulturjahres
übergeben.
Mit diesem Werk geht der Kunstraum Silberwald in eine neue Ära
und läutet im Land die Neuzeit der Kunst ein.
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02. Dez
08
:::
Große Tiroler
Wintersonnwendfeier am SA 20. Dez. mit Woodroot Musik
Freunde der magischen Musik und der Feuerspiele kommt in den
Schwazer Silberwald, ein unvergessenes Erlebnis erwartet Euch.
Programm: Feuermaschine & Feuerbälle, Alphorn spielt gegen
Johanneshorn, Prägung des Schwazer Silberbergwerkstaler 1491 -
2008, Auftritt der Feuertrommler des Silberwaldes, Auftritt der
Woodrooter-Formation BANNWALD, Tanz der Feuerfrauen, JamSession
- Die Veranstaltung musste leider wegen starken Regens abgesagt
werden.
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26. Okt 08 ::: Goldener Herbst im Silberwald
Die letzten schönen Herbsttage laden in den Silberwald ein. Ob
Nordic Walking oder einfach nur Spazierengehen, der Wald lädt
jetzt in seiner ganzen Farbenpracht jeden ein.
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21. Okt 08 :::
Bücher zum
Mitnehmen im Silberwald
Wer sich beeilt kann sich vom Silberwald kostenlos Bücher
mitnehmen. Die weltweite Organisation "Gebt Bücher ein neues
Zuhause" legt im Silberwald Bücher zum Mitnehmen auf. Bitte auf
die HP
http://www.bookcrossing.at/ gehen und dort Ihren Bücherfund
eintragen.
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12. Okt 08 :::
Parkbank
Unter
der Bürgermeisterlinde, gesetzt 2004 für die Familie von BGM Dr.
Hans Lintner, wurde ein schöner Platz für eine Bank
eingerichtet. Der Platz liegt gegenüber der Simon-Juda-Kapelle,
etwas erhöht, mit einer guten Aussicht.
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09. Okt 08 ::: Das neue Silberwald-Veranstaltungsprogramm 2009
geht in die Vollendung
Der Silberwald bietet im kommenden Jahr seinen Freunden und
Besuchern ein breites Spektrum an Teilnahme und Erleben unserer
Natur an. Ob Kultur im Allgemeinen, Silberwaldkunst im
Spezifischen, Waldsport oder einfach nur Stille und Ruhe
genießen, für alle ist Platz und Möglichkeit, das Unbekannte und
Rätselhafte der Natur zu erfahren. (Labyrinth von JONES & Martin
Schwarz)
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02. Okt 08 :::
Erstes Foto eines Feuergeistes im Silberwald
Am DI 02. September 08 um 03:12 Uhr
ist es erstmals gelungen, einen Geist zu fotografieren - und das
im Schwazer Silberwald. Ein Dokument von unermesslichem Wert.
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29. Sept 08
:::
113. Micheli Wallfahrt
Die
Silberwaldfreunde der Schwazer Meister aus der "Michelirunde"
wallfahrten am MO 29. Sept. nach Maria Brettfall mit
anschließenden "Knödelessen". Die Wallfahrt gibt es seit 1895.
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28. Sept 08 ::: Platz für neues Kunstwerk von Walter Mair Schwaz
gefunden
Der Silberwald ist mit Kunstwerken und Bäumen überfüllt. So
gehen wir mit dem Kunstwerk von Walter Mair zum ersten Mal
außerhalb des unmittelbaren Silberwaldgebietes. Ein Lichtung
wurde ca. 50 Meter vor der Simon-Juda-Kapelle an der rechten
Wegseite vom Unterholt befreit.
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27. Sept 08
:::
Eine Neue Wep-Pressemediathek
Für
Presse, Grafiker, Privatpersonen stehen ausgesuchten
Silberwaldfotos-Fotos im Web-Format frei zur Verfügung. ● Die
Rohfotos für Druckwerke können bestellt werden
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23. Sept
:::
Das Silberwald-Erweiterungsprojekt wurde im Club der Schwazer
ÖVP von Armin Wechselberger vorgestellt.
Der Club war außerordentlich gut besucht und die Präsentation
von den Anwenden sehr angenommen.
Bürgermeister DR. Hans Lintner sicherte nochmals die volle
Unterstützung der Erweiterung zu.
Ab
nun soll das Treffen zwischen Vertretern der Stadtgemeinde (BGM,
Holzer, Anfang), der Bundesforste (DI Weingartner, DI Gasser,
Ing. Tendl) und dem Betreiber des Silberwaldes Wechselberger
vereinbart werden.
Natürlich ist BGM DR. Hans Lintner bezüglich seiner Zusage
"umgefallen".
Anforderung:
- Der Silberwald soll ein Ort der Ruhe und der Stille bleiben.
- In der bestehenden und der Erweiterungsfläche sind die stetig
steigenden Besucherströme zu entzerren und mit einer
entsprechenden Infrastruktur so zu lenken, dass sie sich über
das gesamte Gelände verteilen.
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24. Sept 08 ::: Montage des Toreinganges in den Elfendom
Die Firma Gallzeiner als Sponsor fertigte in Edelstahl-Rundeisen
den Rahmen für das Eingangstor zum Elfenkristalldom an. Gagik
Atavanasia und Armin Wechselberger setzten das Tor ein.
>>weiter>>
●
21. Sept 08
:::
Suche nach einem schönen Platz zum Gedenken an einen
verstorbenen Bruder und Freund
Die Schüler
der Hauptschulklasse I 4a Schwaz und ihre Lehrerinnen trafen
sich im Silberwald, um einen schönen Platz für eine Baumsetzung
des verstobenen David Lengauer zu suchen. (Platz wie im Bild)
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21. Sept 08 ::: Das Elfenkristalltor sehr begehrt
Der
Herbst mit seinen immer kürzeren Tagen stellt das Wachstum der
Weiden im Elfenkristalltor allmählich ein. Dem Glück beim
dreimaligen Durchgang durch das Tor konnten viele nicht
widerstehen.
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18. Sept 08
::: Volksschule
besucht den Silberwald
Die Schüler und ihr Lehrerin der Hans-Sachs-Schule Schwaz
besuchen den Schwazer Silberwald. Sie stehen vor der neuen
Klangskulptur "Die Schrofenharfe". (Bild Erich Boeck)
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17. Sept 08 ::: Die "Schrofenharfe" eine neue Silberwald
Klangskulptur
Gemeinderätin und Kulturreferentin der Stadt Schwaz Birgit
Oberhollenzer-Praschberger präsentierte die "Schrofenharfe" der
Schwazer Malerin Susanne Kircher-Liner anlässlich des
diesjährigen Kulturgrillens im Schwazer Silberwald. (im Bild
Thomas Kramer vom Bauhof der Stadt Schwaz, gemacht Susanne
Kircher-Liner)
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17. Sept 08 :::
Ein erfolgreiches
Kulturgrillen
Am
DI 16. Sept
lud zu bei einem wunderschönen Ambiente und herrlichem
nächtlichen Himmel
das Kulturamt der Stadt Schwaz seine Künstler und Künstlerinnen,
Veranstalter, Manager, Sponsoren etc. zum jährlichen
Kulturgrillen im Schwazer Silberwald ein. (Bild Britta Lechner)
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16. Sept 08
:::
Silberwaldorganisation 2009
Die Ausarbeitung der Tätigkeitsfelder für die Silberwaldprojekte
2009 sind nahezu abgeschlossen. Demnächst steht auch das
Jahresprogramm.
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15. Sept
:::
Vorstellung des Erweiterungsprojekts im Club Die Grünen Schwaz
Problemstellung:
- Autofrequenz auf der Zufahrt zum Silberwald
(Shuttledienst).
- Der Bereich außerhalb des derzeitigen Silberwaldes sollte
Wald bleiben.
(Ist so im Erweiterungsprojekt beabsichtig.)
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09. Sept 08 ::: Jenbacher Hauptschulklasse zu Besuch im
Silberwald
Die Hauptschulklasse Jenbach II mit ihren Schülern,
Schülerinnen und Lehrerinnen (Susanne Gesselbauer) erlebten
einen spannenden Vormittag im Silberwald. Es wurde in der Arena
der der grüßte Baum mit 45 m Umfang ausgelegt, Elfengeschichten,
Geisterfallen, DER Rote Thron, seltene Bäume, Dichterlesung etc.
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04. Sept 08 Landart Steinbögen
Landartkünstler Mischa Engel aus Innsbruck baut Steinbögen
im Silberwald ohne Bindemittel. Für diesen Bogen benötigte er
die Hilfe seiner Freundin und Nature art artist
Brabbas-Yuha-Eley. Im nächsten Jahr veranstaltet der Silberwald
mit Engel Workshops vor Ort
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28. Aug 08 ::: Beginn Silberwald Reptilienland
Erste Steinlegung für das Reptilienland. Die "Rundsteine
stammen vom Lahnbach. Äste zwischen der Steinlegung geben der
Trockenmauer Lebendigkeit. Hier solle in den nächsten Jahren
eine Trocken-Steinlandschaft entstehen und als Anlage zur Zucht
der Smaragdeidechse dienen.
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14. Aug 08 Der Erweiterungswunsch des Silberwaldes in
Richtung Großer Damm wurde mit DI Otto Gasser von den ÖBF
besprochen.
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04. Aug 08 ::: Die Bundesforste zu Besuch im Silberwald
DI Gasser von der Ortsstelle Hopfgarten besuchte mit
Kollegen und Kolleginnen von der Bundesforstzentrale Purkersdorf
bei Wien den Silberwald.
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02. Aug 08 :::
Erweiterung des Schwazer Silberwaldes im Rahmen der Arte
Silberwald Neu
Der
Betreiber des Schwazer Silberwaldes, Armin Wechselberger,
beabsichtigt die derzeitige Größe des Silberwaldes mit 3,45 ha
auf eine Größe von ca. 8,50 zu erweitern. Hierfür benötigt es
zuallererst die Bereitschaft und Zustimmung des Grundeigentümers
Österreichische Bundesforste und des Pflanzgartenpächters
Stadtgemeinde Schwaz. Wald sollte umgewidmet und Verträge
verfasst und gezeichnet werden.
BGM Dr. Hans Lintner wurde das Erweiterungsprojekt vorgestellt.
BGM DR. Hans Lintner sicherte Armin Wechselberger seine volle
Unterstützung für das Projekt zu. Auf Wunsch seinem Vorschlag
ist ein Treffen zwischen BGM, DI Otto Gasser und Armin
Wechselberger zu vereinbaren.
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28. Juli 08 ::: Aufstellen der Schrofenwichte
Arte Silberwaldkünstler Alois Strickner beginnt mit der
Abstellung seiner Schrofenwichte. Der Schrofengeist folgt noch.
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05. Juli 08 ::: Silberwaldmesse bei der Simon-Juda-Kapelle
Die jährliche Sommer-Silberwaldmesse war rege besucht. In
einer besonderen Waldstimmung gestaltete Pfarrer Rudolf Theuerl
von der Pfarre St. Barbara die Messe in sehr andächtiger Weise.
Bürgermeister Dr. Hans Lintner mit seiner Frau besuchten wie
jedes Jahr die Messe.
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25. Mai 08 ::: Und wieder eine Schule im Silberwald
Schulen aus der Region besuchen den Silberwald, schon die 8.
in diesem Jahr. Armin Wechselberger vermittelt den Schülern ein
Wissen der "Andern Art". So wird z.B. am Arenaboden der Umfang
des weltdicksten Baumes, die "Alte von Tule" ausgelegt. Der
Ahuehuete-Baum im Dorf Santa Maria del Tule im Mexikanischen
Staat Oaxaca ist eine Zypressenart, eine mexikanische
Sumpfzypresse, Taxodium mucronatum. Dieser Baum wird El
Tule genannt. Sein Alter wird auf über 2000 - 4000 Jahre
geschätzt. Er ist über 40 m hoch und sein Stammesumfang umfasst
unglaubliche 53,70 m (an einer besonders dicken Stelle in 1 m
Höhe).
Chronik des Schwazer Silberwaldes und seiner Projekte 2004 - 2008
Die Jahre Mitte 2004 bis Anfang 2008 waren einerseits sehr
erfolgreiche Jahre und andererseits Jahre der großen Belastung.
Der Silberwald wuchs und wuchs, BGM Dr. Hans Lintner, im
Silberwald ist er einfach der Hans und deklarierter Freund des
Silberwaldes, konnte letztlich aus seiner Haut des
Machtpolitikers nicht heraus.
Als Real- und Machtpolitiker gelingt es Hans immer wieder in
seiner Stadt jeden erfolgreichen Projektentwickler von
stadteigenen Projekten mit verschiedensten Methoden zu
verdrängen. Neben Hans darf es keinen erfolgreichen anderen
geben - "Er ist der Beste". In Hans wohnen in zwiespältiger Art
zwei Geister; der wirkliche Freund des Silberwaldes und der
konsequente Gegner des Erfolges anderer, die einmal seine Erfolg
schmälern könnten. Wenn es notwendig ist, übervorteilt Hans
methodisch, offen oder indirekt, seine tatsächlichen und
möglichen Gegner der Reihe nach. Im Regelfall merken die das gar
nicht, sind paralysiert von seinem Erfolg. Dass ihre Unfähigkeit
zu seinem Erfolg beiträgt, ihn erst stark macht, verstehen sie
nicht.
Alte Politiker der Volkspartei sagten Armin: "Wenn wir gewusst
hätten, welch großes und erfolgreiches Projekt Armin mit dem
Silberwald gelingt, hätten wir dem nie zugestimmt. Wir waren der
Meinung, der Spinner wird bald Müde werden"
In diesen Jahren löste und befreite sich der Silberwald von der
Politik und das tat im gut. Er entwickelte sich zu einem
unabhängigen Projekt, das ohne der Unterstützung der Gemeinde
wohl mühsam umzusetzen war, aber dafür umso erfolgreicher.
Letztlich war und ist der Silberwald kein Gegenprojekt der
Projektes "Hans" und so finden sich beide immer wieder. Leute
der Vernunft finden letztlich Wege der Gemeinsamkeit.
2008 beteiligte sich die Stadt Schwaz an den Gesamtkosten des
Silberwaldes mit knapp 10 %. Die kommenden Jahre werden es
wieder weniger sein, denn für eine von im zugesagte Erweiterung
beginnt Hans als Politiker "umzufallen". Der Silberwald soll aus
seiner Sicht nicht mehr wachsen, nur nicht zu groß und
erfolgreich werden.
Hunde im Silberwald
Im ersten Jahr des Silberwaldes 2002 richteten Hunde an
teuren und kostbaren exotischen Jungbäumen größere Schäden an.
Einige Bäume mussten ausgetäuscht werden.
2003 erließ die Stadtgemeinde Schwaz für den Bereich des
Silberwaldes eine Hundleinenverordnung. Diese Verordnung sorgt
in Schwaz für Emotionen unter den Hundehaltern. Dauerthema: Die
Freiheit des Hundes.
In vielen Gesprächen mit Hundehalter und den Hinweis auf
verursachte Schäden und Folgekosten konnten die überwiegende
Mehrzahl der Hundehalter zur Einsicht einer Leinenführung bewegt
werden.
Ein geringer Teil von Hundehaltern, die ihren Hund weiterhin
nicht anleinen wollen, gehen auf ihren Wanderungen um den
Silberwald herum.
Seit 2004 gibt es mit Hunde und ihren Haltern keinen Konflikt
mehr.
Die wichtigsten Prinzipien des
Schwazer Silberwaldes
● Im Rahmen der Silberwald-Prinzipien ist der Silberwald
allen offen: Besuchern ganzjährig und ohne Eintritt, Künstlern
für Kunstwerke, Natursuchende und Kinder.
● Im Silberwald gibt es keinen Links- oder Rechtsradikalismus,
Okkultismus, Satanismus, Sektenwesen oder ähnliches.
● Kunstwerke im Silberwald dürfen sich nicht gegenseitig
dominieren, müssen sich im Rahmen der Landart und Naturkunst
harmonisch in die umgebende Natur einfügen. Zuerst bestimmt die
Natur, erst dann der Künstler oder die Künstlerin mit
seinem/ihrem Kunstwerk sich selbst. Kunstwerke orientieren sich
singulär an ihrem Standort und entsprechend im Abstand zum
nächsten Werk. Im Bereich der Peripherie des Silberwaldes kann
mit Kunstwerke die Grenzen der Landart und Naturkunst
überschritten werden.
● Der Silberwald ist ein Ort der Ruhe und Stille, Lärmen nicht
gestattet.
Vandalismus im Silberwald
In den ersten Jahren des Silberwaldes 2002/03 passierten
mehre Vandalenakte im Silberwald. Alte Pflanzgartengeher,
Hundehalter und Jugendliche kamen mit der Situation des
Eibl-Schrofensturzes und in Folge der Veränderung wesentlicher
Teile des Pflanzgarten nicht zurecht.
Zusätzlich begann "jemand" in ihren Pflanzgarten einen
botanischen Garten mit exotischen Bäumen und ungewohnten
Kunstwerken anzulegen
In vielen persönlichen Gesprächen wurde das Projekt erläutert,
so dass heute die Schwazer Silberwaldbesucher selbst "ihren"
Silberwald behüten und beschützen.
Vandalismus von Jugendlichen erfolgt nur noch in wenigen Fällen,
Beschädigungen in einem sehr geringen Maße, wenn Eltern die
Sorgfallspflicht für ihre Kinder zu wenig wahrnehmen. 2008 gibt
es so gut wie gar keine Schäden.
Die Chronik für die Jahre 04 - 08 wird nachgetragen.
Chronik des Schwazer Silberwaldes und seiner Projekte 2004
●
Mai
04 - Das Bundesheer und Führung von Hptm. Martin Kaiser legt
den großen Mondweiher mit einem Wasservolumen von ca. 90.000 lt.
an. Die Arbeiten zeigen sich wie ein Bild einer Großbaustelle.
LKW, Bagger und Maschinen dominieren die Umgebung.
Nach Fertigstellung und Füllung des Mondweihers findet im Rahmen
des Schwazer Silbersommers die Einweihung des Mondweihers und
diverser Kunstwerke durch BGM Dr. Hans Lintner und allseitigen
Lobreden der Politiker statt.
Für die Familie Werner und Karin Schönsleben wird eine
Atlas-Zeder Cedrus atlantika gesetzt. Sie steht links
oberhalb der Arena im Hang des späteren Araukarien-Hains auf
einem frisch angelegten kleinen Plateau.
Das Naturkunstwerk "DER CHAOTARCH" (der Chaotarch ist der
Meister des Chaos) war schon vor der Eröffnung fertig. Bis zu
seiner Aufstellung ging der Ausbau und die Pflege des
Silberwaldes zügig und problemlos vor sich. Mit dem CHAOTARCH
zieht nun im unvorstellbaren Masse das Chaos im Silberwald ein.
Laufend gehen irgendwelche Sachen schief und zuletzt wurde der
Mondweiher durch die Perforierung der Bentonitschicht bei der
Füllung undicht. Die Bentonitschicht ist nicht mehr abzudichten.
Notwendig ist nun eine sehr teure Teichfolie. Bis jetzt sind
Werte für den Bau des Weihers in der Höhe von ca. Euro 18. -
20.000 investiert. Die Teichfolie mit Zusatzbauten werden
zusätzlich Euro 5.000 kosten.
Eigentlich müsste der CHAOTARCH schnellstens aus dem Silberwald
entfernt werden, aber was soll ich tun, wenn ich weder an einen
Gott noch an so etwas, wie einen Chaotarchen glaube. Ich bin
überzeugt, dass der Silberwald und ich mit ihm jetzt schon so
stark sind, dass wir ein gehöriges Chaos schon vertragen und was
wäre eine Welt ohne Chaos.
●
April/Mai
04 - Viele Unebenheiten, Gräben und Löcher werden mit ca. 24
m3 Humus eingeebnet und mit Grassamen eingesät. Ein nicht enden
wollende Arbeit.
Folgende Kunstwerke sind errichtet:
- "Der Chaotarch" von Veronika Hütter und Brabbas-Yuha-Eley
- die doppelt wirkende kosmische Energiepyramide von
Brabbas-Yuha-Eley
- das sich bewegende Hexagramm von Herb Dalik
- "Hugo", der Urschwazer (gestohlen) von Brabbas-Yuha-Eley
- "Hominis superioris Anbetung des Todes" von Brabbas-Yuha-Eley
- "To me on" zwei Geisterfallen
- "Die Säule Gottes"
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März 04 - Der erste mit Fichtenästen geflochtene Zaun (zur
Abschirmung des Geräteabstellplatzes) wird errichtet. Er sieht
ganz gut aus.
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Winter 04 - Schon einige Wochen steht die
Winterfotoausstellung in der Bezirkshauptmannschaft Schwaz. Es
dauerte einige Zeit, bis den Verantwortlichen bewusst war, dass
in der BH ein Projekt ausgestellt war, das Genehmigungen gerade
dieser Behörde benötigte. Der Bezirkshautmann spricht von so
etwas wie einen Schwarzbau.
Sehr schnell beginne ich Gespräche mit den zuständigen
Abteilungen (Naturschutz, Forst und Jagd), zu führen.
Schnellstens muss der Silberwald samt seinen Kunstwerken, Bauten
und Gewässern genehmigt und ein ausreichend großes Areal
reserviert werden. Nicht scheint In Österreich mehr geregelt zu
sein, als Veränderungen im Wald. Eine besonders und große Hilfe
ist hierbei Regrat. Nikolaus Rangger und Mag. Christian Leier.
Den ganzen Winter über führte ich Gespräche mit der BH, der
Stadtgemeinde und den Österr. Bundesforste AG. Die Anfertigung
von einigen Kilogramm Pläne und Ansuchen bestimmten den Alltag
des Winters. Besonders schnell half und entschied bzg.
Genehmigungen BGM Dr. Hans Lintner, DI Otto Gasser und Ing.
Michael Tendl, sowie letztlich Regrat. Nikolaus Rangger. Alle
arbeiteten effizient und optimal zusammen, so dass mit
beginnenden Frühling die große Ortsverhandlung der BH-Schwaz
problemlos über die Bühne geht. Endlich sind alle bereits
bestehenden und in absehbarer Zeit geplante Bauten und
Kunstwerke (Mondweiher, Bauhütte etc.) verhandelt und genehmigt.
Auch der Mondweiher vom Stadtrad der Gemeinde Schwaz.
Chronik des Schwazer Silberwaldes und seiner Projekte 2003
●
Nov/Dez. 03 - Die Arbeiten für die Wintersicherung der Bäume
erfolgen sorgfältig. Zusätzlich werden an den Primärtrieben der
Bäume Schafwollbüschel gegen Wildverbiss angebracht.
Der 3. Silberwaldmarathon findet am 7. November bei
wunderschönem Wetter statt. Der Halbmarathon führt über Rotholz
und der Marathon über Fügen. Es gibt 45 Teilnehmer, die mit der
Betreuung und der Organisation sehr zufrieden sind.
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Oktober 03 - "Die Vier Steine der Weisheit", eine ethische
Naturinstallation, werden von der Firma LANG Bau aus Vomperbach.
versetzt. Die Granitsteine sponsert die Firma Ernst Derfeser aus
Vomp. Besonderen Dank gebührt Herrn Baurat h.c. DI Othmar
Kronthaler und Herrn Ernst Derfeser. Die Steine sind anlässlich
eines Treffens der Innung der der Tiroler Bauunternehmer
versetzt worden.
Die seit Monaten erfolgreich stattfindende PR-Arbeit trägt
Früchte. Schon jetzt zeigt sich, dass der Silberwald bezüglich
Besucherfrequenz hinter Schloss Tratzberg und dem Schaubergwerk
Schwaz die dritte Stelle einnimmt - natürlich mit gehörigen
Abstand. Dieser Erfolg ist keine Kunst, denn alle anderen
öffentlichen Sehenswürdigkeiten müssen von ihren Eintritten
leben.
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Sept 03 - Für das Arte Silberwald Kunstwerk OECONOMIA, das
Turmbaumhaus der Tiroler Wirtschaft, werden 17 Rotbuschen auf
einer Kreislinie mit 8 Meter Durchmesser vom Obmann des Schwazer
Wirtschaftsbundes Othmar Lechner (Bestattungsinstitut)
gepflanzt.
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Aug 03 - Der Millennium Weltenbaum übersiedelt von meinem
Schildkrötenpark in den Silberwald. Er finden seinen Platz in
einem mit Steinen ausgelegten Auge. Bald wäre der Weltenbaum
eingegangen, denn unbemerkt stand sein Wurzelwerk die meiste
Zeit im Wasser.
Ein kräftiges nächtliches Unwetter ließ die sonst trockenen
Bachgräben mit Geröll füllen. Der gesamte Vorplatz zum
Silberwald war überschwemmt. In einer nächtlichen Aktion musste
der Marterer-Bauer mit seinem Traktor Entwässerungsgräben
ziehen. Das war eine Warnung!
Die "Knappenlinde", eine Winterlinde - Tilia cordata,
spendet und pflanzt die Combitec-Klasse 1c der Schwazer
Hauptschule 1.
●
Juli 03 - Von der bereits angeführten Gärtnerei lasse ich 10
Chilenische Araukarien Araucaria araucana (Höhe ca. 10
cm) aus Südamerika importieren. Mit viel Aufmerksamkeit pflege
ich sie, denn sie sollen den Grundstock für den Araukarienwald
im Hang links oberhalb der Arena bilden.
Bernhard Hell (Bernhard Anonymus) bringt die Silberwaldvenus,
ein verwachsenes Fichtenstamm-Teilstück, hoch vom Bergjoch in
den Silberwald herunter. Sie findet ihren Platz rechtsseitig am
Eingang zum Silberwald.
Die Firma STRABAG, vertreten und gefördert durch Ing. Pomarolli,
lässt ca. 20 LKW-Lieferungen Schüttmaterial zum Silberwald
hinauf fahren, damit der Vorplatz zum Silberwald wesentlich
erweitert werden kann.
●
Juni 03 - "Bernhard’s Wacholderbäume" Juniperus communis,
vier Bäume im Kreuzgrundriss werden im Beisein von Bernhards
Freunde von der Psycho-Hygiene Schwaz gepflanzt. Bernhard begann
seinen Freitod und seine Freunde baten mich für ihn ein
Erinnerungsgedenken zu setzen. Im Zentrum der Bäume findet sich
ein besonders geformter Stein, unter dem eingegraben in einem
dichten Behälter Gedichte und Fotos von ihm und über ihn für die
Zukunft aufbewahrt sind.
Die zum Teil in der Gärtnerei LEO im Winter erfrorenen
Riesen-Mammutbaumsetzlinge Sequoiadendron giganteum
werden in größere Töpfe neu gepflanzt und so gut es geht
saniert. Gerettet können nur mehr 16 Exemplare.
●
Mai 03 - Die Vorbereitung für die Eröffnung laufen intensiv.
Die Familienstammbäume von Othmar und Anita Lechner, eine
Libanon-Zeder Cedrus libani (Höhe ca. 2 Meter) und von
Josef und Maria Reitter, eine Himalaia-Zeder, Cedrus deodora
(Höhe ca. 2,5 Meter), sind gepflanzt.
Die Eröffnung ist ein voller Erfolg. Bei Harfenklängen,
mittelalterlicher Musik und schönem Wetter besuchen den
Silberwald ca. 150 Leute.
●
April 03 - Für den Mai ist die offizielle Eröffnung des
Silberwaldes im Rahmen des Schwazer Silbersommers geplant.
Hierfür werden einige Kunstwerke angefertigt bzw. errichtet.
© In der Schlosserei der Stadtwerke Schwaz fertige ich die
Klangkörper zu den "Sphärenklänge des Pythagoras" an. Die
Firma Tyrolit baut für Versuchsarbeiten der Windharfen (Aeolsharfen)
eine Windanlage. Anzeigetext: "Der Wind macht mit
Windspielen ein Konzert der Natur - Es gilt der Versuch
Pythagoras Sphärenklänge seiner kosmischen Ordnung
nachempfinden zu lassen."
© "Der Dichtertisch", eine umgekehrt in den Boden versenkte
große Fichten-Baumwurzel, liefern die Österreichischen
Bundesforste und Ernst Rainer und ich betonieren sie in
einem Fundament ein. Die Wurzel ist der Werktisch für Poeten
und Lyriker.
© Mit Veronika Hütter fertige ich UR an, die Weltenschlange
aus der Silberwaldgenesis. Sie gebar die Welt und den
Menschen.
© Mit Hubert Mayr flechte ich die Weidenruten-Weltenkugel zu
"Der Tod des Prometheus".
Die Druideneiche, eine Traubeneiche - Querus petera mit
einer Höhe von ca. 1 Meter, sponsern die Österreichischen
Bundesforste. Dese Eiche unter dem Eibschrofen steht als Baum
der Verbundenheit zwischen der Stadtgemeinde Schwaz und der
Österreichischen Bundesforste. Die beiden Paten sind Bgm. Dr.
Hans Lintner und für die ÖBf DI Otto Gasser.
Linksseitig am Eingang zum Silberwald zeigt sich die Anlage neu,
indem die Lebenstrinität "Baum-Wasser -Mensch" in einer
Moosanlage angelegt ist. Rechtsseitig verschönert sich die
Anlage ebenfalls.
●
März 03 - Schon als noch der letzte Schnee lag, beginnen die
Arbeiten im Silberwald. Zuvor noch fertigte ich die große
Infotafel in der Zimmerei des Städtischen Bauhofs an.
Chronik des Schwazer Silberwaldes 2002
●
Dez. - März 02/03 - Der Winter im Silberwald nötigt alles
Arbeiten im Wald zu Ruhe. Zuhause wird über viele Wochen hinweg
eine Homepage bzw. ein Websites für Loorien alpha - dem Schwazer
Silberwald programmiert. Bis auf ca. drei Wochen mit viel Schnee
herrschte sonst Schneearmut. Die Temperaturen waren für die
exotischen Bäume erträglich.
●
Nov 02 der Zweite Silbermarathon findet am 3. Nov. bei
schönem Wetter statt. Sieben Männer und ein Hund nehmen teil.
●
Nov 02 - Citymanager Fankauser Martin mit andere Freunde des
Silberwaldes setzen im Gemeinderat eine Leinenverordnung für den
Bereich des gesamten Pflanzgarten durch, damit auch für den
Silberwald. Der Gemeinderatsbeschluss ist einstimmig bis auf die
Stimme des SPÖ-Führers Helmut Werth. Diese Leinenverordnung ist
notwendig, denn Hundehalter lassen ihre Hunde an den sehr teuren
Jungbäumen urinieren, so dass einige dieser Bäume bereits
abstarben.
Seit vielen Jahrzehnten besuchen Hundehalter mit ihren nicht
angeleinten Hunden den Pflanzgarten und ihnen ist nur schwer zu
vermitteln, dass ihre Hunde eine Gefahr für Jungbäume und andere
Pflanzungen darstellen. Nur durch langwierige und offene
Diskussionen, sowie durch eine überzeugendes Arbeiten im Wald
können allmählich nahezu alle Hundehalter von der Notwendigkeit
der Anleinung überzeugt werden.
Einen Tag nach der Gemeinderatsitzung brechen Vandalen zwei
Ginkgos in halber Höhe komplett ab und zwei Urweltmammutbäume
(die Wächter zum Eingang) reißen sie aus dem Boden, wovon einer
nicht mehr zu finden ist. Über Zeitungsartikel wecke ich die
Emotionen in der Bevölkerung. Viele raten mir, den Vandalenakt
stillschweigend hin zu nehmen. Aber schon immer war ich der
Meinung, "Tat und Täter" müssen beim Namen genannt werden.
Zukünftige Gegner des Silberwaldes sollen immer wissen, welche
Folgen eine aktive Gegnerschaft für sie haben kann. In unserem
Land gibt es zu viele Leute, die sich noch bedanken, wenn sie
eine Schlag auf dem Kopf bekommen. Aber schon hier zeigte sich
zum Ersten Mal die Wankelmütigkeit der Politiker. Etliche haben
die Leinenverordnung schon bedauert in Angst um ihre
Wählerstimmen.
Einige Besucher kritisierten immer wieder, dass hier im Wald
exotische Bäume gepflanzt werden. Zu denen sage ich: "Liebe Frau
oder lieber Mann sieh in die Runde und was siehst du? Fichten
und immer wieder Fichten, Kiefern und einige Buchen und Lärchen.
Sollen wir solche Baumarten nochmals pflanzen? Dann ist es
besser, wir lassen es so, wie es ist. Aber hier entsteht ein
botanischer Garten (ein Hain der tausendjährigen Baumarten), in
solchen Gärten werden eben auch Exoten gepflanzt." Faszinierende
dieses Phänomen, wie einige Leute, die seit vielen Jahren den
Pflanzgarten besuchen, mit geänderten Gegebenheiten nicht fertig
werden. Nicht wenige weinen dem alten Pflanzgarten vor dem
Felssturz des Eibelschrofens nach. Die Jugend und Besucher von
außerhalb haben mit dem neuen Bild es Pflanzgartens (Silberwald)
kein Problem und das Empfinden der Alten reguliert die Zeit der
Vergänglichkeit.
Die Rodungsarbeiten um den erweiterten Bereich der Arena herum
sind sehr mühsam. Im vorderen Bereich ziehe ich endlos lange
Entwässerungsgräben mit eingegrabenen Rohren durch das Gelände.
In Schleifen führe ich sie um die vorderen Ginkgos herum, sammle
sie in einen kleinen angelegten Teich am unmittelbaren Eingang
zur Arena. Dieser Teich ist deshalb dicht, weil auf dem gesamten
Platz der Arena beim Bau des kleinen Damms die 40-Tonnen-LKWs
hier ihren Wendeplatz hatten und dabei den Boden so
verdichteten, dass er steinhart und nun eben dicht ist. Das ist
ein besonderes Problem für die Ginkgos, denn das Ausheben der
Baumgrube mit Pickel und Schaufel ist Schwerstarbeit. Es die
harte und verdichtete Schicht ist zu durchbrechen, damit die
Baumwurzeln in weicherem Bodengrund eindringen können. Das
gelingt nicht überall. In wenigen Jahren muss wahrscheinlich bei
jedem Baum ein erweiterter Ring wieder mühsam ausgehoben und mit
Humus werden.
Der kleine Damm im Bachlauf an der Geländekante ist errichtet
mit Hilfe der Wildbachverbauung Schwaz. Hier soll später einmal
ein Minibiotop entstehen.
Kinder des Eltern-Kind-Zentrums pflanzen unter Leitung der
Lehrerin Frau Kostner und mir zwei Ginkgos. Es sind die
Ginkobäume 5 und 6.
"BAUBO", die Mondfrau, ein Werk von Rosemarie Sternagl 2001 und
"ARBEIT", aus Osttiroler Serpentin von Annelise Larcher-Mathá,
1998, versetzten der Bauhof der Stadt Schwaz.
Die Wintersicherung der Bäume mit Hasengitter und Rindenmulch
ist wahrscheinlich weit übertrieben. Die Äste binde ich nach
oben aneinander liegend an den Stamm. Mein Familienstammbaum,
die vor einem Monat gesetzte Chilenische Araukarie, packe ich
besonders dick mit Rindenmulch, zwei Lagen Schilfmatten und
einem Frostschutzfließ als Winterschutz ein.
●
Okt 02 - "Immer wieder kehrende Diskussionen mit Besuchern,
die einerseits den Silberwald ablehnen, anderseits hier keine
exotischen Bäume wollen.
●
Sept 02 - Rechts des Eingangs werden zwei von neun Ginkgos
in Anwesenheit von Maria Luise Mayr und Freunden der Klangspuren
ginkgo biloba für die Schwazer Klangspuren 2002
gepflanzt. Das diesjährige Thema der Klangspuren ist Japan und
für die japanische Komponisten, Musiker und Schmuckdesigner sind
bald 9 Ginkgos um die Arena herum gepflanzt.
Gesetzt sind die Ginkgo Gingo biloba für: Maria Luise
Mayr, Toshio Hosokawa, Misato Mochizuki, Hiroyuki Ito, Toshiya
Watanabe, Frumie Shikichi, Keiko Harada, Akemi Kobayashi,
Kazuhiko Suzuki.
Im ehemaligen Krämergarten in Schwaz wuchs ein alter Ginkgo
heran, den Leute wegen Brennholzbedarf gefällt hatten. Bald nach
dem Fällen wuchsen aus dem Baumstumpf hunderte neue Trebe
hervor. Schon vor Jahren begann ich diese Triebe abzuschneiden
und nach einer alten chinesischen Methode gelang es mir, etliche
Setzlinge zum Treiben zu bringen. Letztlich wuchsen 7 stabile
Jungbäume heran, die nun alle vom Schwazer Urginkgo abstammen
und um die Arena herum gepflanzt sind. Nächstes Jahr werde ich
noch zwei Ginkgos kaufen und hinzu setzten, damit hoffentlich
zumindest ein anderes Baumgeschlecht heran wächst.
Die bis zu 20 Meter hoch werdenden Ginkgos sind besonders eng
zusammen gesetzt, denn ihre Stämme sollen eine lebendige
Säulenreihe wie in antiken Gärten um die Arena herum bilden. Die
Absicht ist, mit ihren Kronen den Platz der Arena komplett
zuzudecken. In der Mitte der Arena muß dann immer eine
kreisrunde Fläche offen bleiben, durch die wie durch eine Absis
eines Doms die Lichtstrahlen der Sonne in die Düsterheit des
Platzes herunter fallen.
Die Eiben Taxus baccata der Familien
Lindner-Moll-Schneider, der Steinmetzfamilie Franz und
Christine Holzer, sowie der Familie Hans und Martina Wolf sind
gesetzt.
Zwei Urweltmammutbäume Metasequoia glyptostrobiedes als
Familienstammbäume und Wächter zum Silberwaldeingang wachsen ab
nun für die Försterfamilien Michael und Malgorzata Tendl (Österr.
Bundesforste AG) sowie Rudolf und Lina Groser
(Bezirksforstbehörde der BH-Schwaz).
Ebenfalls gesetzt ist unser Familiestammbaum, Armin und Angela
Wechselberger, eine Chilenische Araukarie Araucaria araucana
mit einer Höhe von ca. 50 cm. Die Araukarie ist zum Zeitpunkt
seiner Pflanzung vier Jahre alt. Ich habe von einer beim Baumax
in Fiecht seit Jahren stehende große Araukarie einen Trieb
abgeschnitten (verbotenerweise und mit hohem Herzschlag) und zum
Wurzeln und Wachsen gebracht. Der Baum ist mir so wertvoll, dass
ich in seiner Baumgrube zuerst einen großen Stein versenkte, um
ihn herum eine Kette wickelte und diese mit einem Schloss am
Stamm des Baumes verschloss. Ich habe große Angst, dass den
frisch gesetzten Bäume jemand stehlen könnte, indem er ihn
einfach aus dem Humus herauszieht.
Über eine Großgärtnerei im Osten Österreichs lasse ich
Riesen-Mammutbaumsetzlinge Sequoiadendron giganteum (ca.
20 cm) für den Silberwald direkt aus Chile (von der Gärtnerei
LEO Schwaz gesponsert) importieren. Den Winter werden die
Setzlinge in der Gärtnerei LEO überwintern. Diese Mammutbäume
sind gedacht als zukünftiger Mammutbaumgürtel zur Anschirmung
des Silberwaldes gegenüber dem Inntal und dem Wind aus dem
Unterland.
●
Aug 02 - Den ganzen August zeihe ich metertiefe und
scheinbar endlos lange Entwässerungsgräben, fülle Unebenheiten
mit Schüttmaterial aus, baue Geländekanten und hacke viele
Quadratmeter Brenneselwurzeln heraus.
●
Mai/Juni/Juli 02 - Der Platz um die Arena herum bildete ein
einziges Dickicht aus aus meterhohem Wildgras und Staudenwerk,
so dass nur mehr die Spitzen der Menhire heraus sehen. Zugleich
ist der Boden wegen enormer Arbeiten der Wühlmäuse sehr uneben
und perforiert.
In mühevoller Handarbeit mit Sense, Rechen, Hacke etc. ringe ich
Meter für Meter diesem Gelände halbwegs brauchbaren Boden ab.
Ich muss das körperliche Arbeiten wieder lernen. Mir gelingt es
nur in Intervallen von wenigen Minuten zu arbeiten. Aber als
alter Leichtathlet werde ich immer stärker und härter. Letztlich
bin ich nicht mehr müde zu bekommen.
Vorbeikommende Pflanzgartenbesucher nehmen mit Befremden mein
Arbeiten wahr. Sie halten mich wohl für verrückt. Einige sind
verbal aggressiv, denn sie scheinen mit der allmählichen
Veränderung dieses Platzes nicht fertig zu werden. Sie sind
Besucher, die seit Jahrzehnten den Pflanzgarten besuchen. Zu
hören gibt es teils sehr deftige Aussagen, aber auch freundliche
und mitleidige.
Woche um Woche, Monat um Monat ist nun ein Arbeiten vom Morgen
bis zur Abenddämmerung notwendig. Feiertage und Sonntage zeigen
sich als wunderbare Arbeitstage. Ich komme mir furchtbar dumm
vor, wenn all diese Besucher mir beim Arbeiten zu sehen. Viele
scheinen einfach Mitleid mit mir zu haben und betrachten mich
wie ein exotisches Wesen.
2002 - Die Ersten konkreten Schritte
●
April 2002 - Die erste Idee Tausendjährige in Schwaz zu
setzen kommt von Jup Rathgeber.
Er sagt: "Armin, pflanze an möglichst vielen Grünflächen in
unserer Stadt Ginkgos."
Anlässlich eines Essens, eingeladen von den Schwazer
Klangspuren, in Mayrhofen sagt Bürgermeister Dr. Hans Lindner zu
mir: "Pflanze deine Tausendjährigen bei uns im Pflanzgarten
unter den Schützdämmen des Eiblschrofen. Gesagt - getan, Schon
im Mai beginne ich mit den ersten Rodungs- und Mäharbeiten. Es
ist besonders mühsam, denn das Gelände zeigt sich extrem
verwildert. Es dauert aber nicht lange und das Areal ist von mir
okkupiert.
●
Feber 2002 In diesem Monat war es nun so weit, die erste
wirklich große Chance Loorien zu verwirklichen. Hochwürdigster
Herr Abt Anselm der Zeller Benediktinerabtei St.
Georgenberg-Fiecht konnte mit Hilfe des Stifts- und
Klosterförsters Forstingenieur Hubert Wildauer, mit Gemeinderat
Robert Schwarz und durch mich für die Idee Loorien alpha
gewonnen werden. Die Benediktinerabtei besitzt für den Bezirk
Schwaz betrachtet große Grundflächen, darunter das Stallental,
ein Hochalmtal in 1200 Meter Meereshöhe als die südliche Pforte
in das Naturschutzgebiet Karwendel. Am Beginn dieses Tales
erstreckt sich ein wunderbarer Platz, gut verborgen in losen
Baumgruppen und von Felswänden umgeben. An diesem Platz soll der
erste Hain der Tausendjährigen (tausendjährige Baumarten),
Loorien alpha - der Benediktwald angelegt werden. Zuvor bin ich
vom Abt beauftragt, eine theologische Präambel zu schreiben,
etliche andere Probleme juristischer, behördlicher,
naturschutzrechtlicher, praktischer und anderer Art zu klären
und zu lösen.
Leider ist dieses Vorhaben sozusagen "fünf Minuten vor Zwölf"
gescheitert. Im Konvent des Klosters findet sich unerwartet
keine Mehrheit für das Vorhaben. Letztlich geben theologische
und wirtschaftliche Bedenken den Ausschlag. Die Bedenken sind,
dass dann Leute Bäume anbeten würden und nicht Gott. Auch legt
der örtliche Jagdpächter seinen Einspruch ein. Natürlich ist
verständlich, dass das Kloster das berücksichtigen muss. Das
sollte aber nicht entmutigen, es woanders weiterhin zu
versuchen.
Erste Versuche für einen Hain der
"Tausendjährigen"
Schon in den 60-ger Jahren, als die Hippiekultur in der USA
erstarkte und sich verfestigte, versuchten einige junge Leute
den Zwängen städtischen Kultur zu entfliehen und glaubten
anarchische Gesellschaftsmodelle in entlegenen Orten der Natur,
meist auf dem Land und doch nicht allzu weit der Stadt entfernt,
in die Lebenspraxis umzusetzen. Damals zogen einige von ihnen in
die Redwood-Wälder an den Küsten Kaliforniens nördlich der
großen Städte Los Angeles und San Franzisko, wo die höchsten
Bäume der Welt, die Küstenmammuts (Sequoia sempervirens)
wachsen. Dort in Hainen entstand eine noch nie dagewesene
Baumhauskultur, nämlich junge Leute bauten Baumhäuser in den
Mammutbäumen und führten dort ein Leben in luftiger Höhe.
In Europa blieb das keineswegs unbemerkt und einige wenige
Jugendliche, auch ich, - damals zwischen 17 und 20 Jahren -
waren davon natürlich begeistert, aber in Tirol gab es keine
Mammuts, nicht einmal wirklich große Bäume. Trotzdem gingen wir
in die Wälder, um eine andere Art von Baumkultur zu probieren.
Meist wurden wir von Jägern oder vom Förster ziemlich rasch aus
dem Wald hinaus gebeten. In dieser Zeit liegt die Wurzel zur
Idee Loorien.
Über die Jahre herauf bis Ende der 90-er Jahre, während vieler,
tausende Kilometer langen Wanderungen am Mittelmeer sah ich
gewaltige Bäume und Seele bewegende Haine. Mit dem
Jahrtausendwechsel und der Initiierung des KunstKulturProjekts
Millennium Weltenbaum wuchs geradezu ein Verlangen, mit Freunden
selbst einen Hain von uraltwerdenden Bäume anzulegen. Die Idee
Loorien wurde allmählich sehr konkret.
Einige Male sah es so aus, als könnte dieses Projekt gelingen,
aber einerseits ist der Boden in Tirol sehr teuer, andererseits
war es meist so, dass Grundeigentümer zuerst sehr schnell von
der Idee Loorien begeistert waren, aber dann in der
Konkretisierung des Projekts ihnen der Boden doch für anderes
wertvoller schien. Vielleicht war es auch so, dass ihnen die
Idee dieses Projekts oder gar der Ideenspender selbst letztlich
nicht mehr geheuer war. Wie meist gehört zu Neuem, zu Besonderem
Mut und zum Außergewöhnlichen etwas mehr als nur das im Kopf
Arbeitende. |
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